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Das ganze Jahr über lädt der Zoo Emmen Groß und Klein auf spannende Expeditionstouren durch die ganze Welt ein.
Eine Reise durch sechs Kontinente gleichzeitig? Das gibt’s nur im Zoo Emmen. Auf 18,5 Hektar erwartet die Globetrotter eine faszinierende Welt voller exotischer Eindrücke, wilder Tiere und fremder Lebensräume – oder die Flora und Fauna der heimischen Wälder. Der Zoo Emmen ist thematisch in verschiedene Kontinente aufgeteilt. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Tiere in möglichst natürlicher Umgebung mit ihren Artgenossen in weitläufigen Arealen zusammen leben. Zäune gibt es so gut wie keine – die Besucher sind durch Gräben von den Zoobewohnern getrennt. Und dieses Konzept hat sich bewährt, der Zoo Emmen ist bei einer Umfrage Ende letzten Jahres zum besten Zoo der Niederlande gewählt worden.
 In der Afrikanischen Savanne trotten Gnus und Nashörner neben staksigen Straußvögeln gemütlich über die weite Ebene, tobenden Antilopen und neugierigen Giraffen. Fast wie zu Hause – nur schöner, denn die wilden Raubkatzen leben weit ab in einem eigenen Bereich. Am tollsten treiben es aber wohl die Mantelpaviane nebenan an ihrem Kletterbaum: Kühne „Salti Mortale“, neugierige Erkundungen und freches Grimassenschneiden sind hier an der Tagesordnung. Besonders gut kann das von der 2008 erbauten Savannenterrasse beobachtet werden, wo kürzlich auch das Safarirestaurant im afrikanischen Stil eröffnet hat. Im exotischen Ambiente der afrikanischen Lodge kann sich jeder mit frischen und gesunden Leckereien verwöhnen lassen.
 Nur wenige Meter neben der Themenwelt „Afrika“ bietet sich den
Besuchern ein ganz anderes Bild: verwurzelte Nadelhölzer, große
Felsbrocken und spiegelglatte Seen: Willkommen in der Landschaft
Nordamerikas, genauer: des „Wilden Westen“. Die Bewohner in diesem
Bereich legen eine gewisse Gelassenheit an den Tag: Gemütlich fressen
die Waldbisons die jungen Triebe von den Bäumen, während die Elche sich
von den ersten Sonnenstrahlen kitzeln lassen. Die Präriehunde
untergraben derweil fleißig das Zoogelände und die Kodiakbären gehen in
den Wassergräben auf Fischfang. Auch das ist besonders am Zoo Emmen:
Die Tiere müssen sich ihr Futter „erarbeiten“, dadurch verhindert das
Team um Zoodirektor Hans Bosma, dass sich ihre Schützlinge langweilen
könnten. Die Besucher erleben wilde Tiere, wie sie auch in der freien
Natur existieren.
 Ein paar Schritte weiter finden sich die Besucher an der
nachempfundenen Steilküste Perus in Südamerika wieder: Massive Felsen,
gewundene Pfade und versteckte Höhlen ermöglichen der weltweit größten
Humboldt-Pinguin-Kolonie, sich wie zu Hause zu fühlen. Die Besucher
sind haut- und federnah dabei, wenn die Tiere pfeilschnell im Wasser
nach ihrem Futter tauchen oder an Land ihrer Brutpflege nachgehen. In
der angrenzenden Pinguinschule gibt es jede Menge interessantes
Hintergrundwissen zu den Wasservögeln. Ein paar Schritte weiter können
Groß und Klein erforschen, wie die hauseigene
Öko-Abwasser-Aufbereitungsanlage nur mit Bakterien und Pflanzenwurzeln
arbeitet und dabei ganz ohne chemische Zusatzstoffe Wasser von
Trinkwasserqualität reproduziert.
 Weiter geht es nach Asien. Hier lebt der ganze Stolz des Zoo Emmen: Die
größte Asiatische Elefantenherde Europas mit dem riesigen
Elefantenbullen „Radza“. Mit seinen zwei Meter langen Stoßzähnen und
3,25 Metern Schulterhöhe ist er eine wahrhaft imposante Erscheinung.
Die stattliche Figur und seine wilde Vergangenheit in einem russischen
Zoo machen ihn zu einem heißbegehrten Objekt der Elefantendamen. Und
kein Zweifel: Radza genießt den Status in seinem Harem. Ein bisschen
weiter stoßen die Besucher auf drei Sibirische Tiger. Die
„Schmusekätzchen“ gehören zu den größten lebenden Raubkatzen –
vielleicht sind sie deshalb so gelassen, weil sie wissen, dass ihnen
kaum einer etwas anhaben kann. Außer vielleicht die geschmeidige
Netzpython im Asienhaus, die bis zu 80 kg wiegen kann und mit ihren
Feinden kurzen Prozess machen kann. Dort wird auch bald schon Nachwuchs
erwartet. Aber zum Glück werden die Riesenschlangen im Zoo Emmen hinter
dickem Panzerglas sicher verwahrt.
 In Australien gibt’s die wohl ungewöhnlichsten Tiere der Welt:
Kängurus, die erstaunlich schnell, mit bis zu 45 km/h, übers Land
springen können und flugunfähige Riesenvögel, die Emus, bei denen die Jungen von ihren Vätern
ausgebrütet werden. Natürlich freuen sich die Tierpfleger ganz
besonders darauf, den Besuchern das alles genau zu erklären und ihre
Schützlinge vorzustellen. Ob Elefanten-, Känguru- oder Seelöwenpfleger
– bestimmt hat jeder von ihnen eine nette, kleine Anekdote über seine
Tiere zu erzählen, auch auf Deutsch!
 Ein letzter Abstecher führt die Weltenbummler in den heimischen
Lebensraum Europas. Hier tummeln sich z. B. Hunderte braune Ratten im
Rattenkanal. Ein Blick auf die niedlichen Tiere genügt, um alle
Vorurteile vergessen zu lassen. Gleich nebenan können die ganz Kleinen
erleben, wie sich das Fell einer Ziege anfühlt oder die Federn eines
Huhnes. Der Zoo Emmen versteht sich selber als ein Zoo der Sinne,
Anfassen und Lernen durch Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Überall
auf dem Gelände finden sich Ausstellungen mit interaktiven Exponaten,
alle Erklärungshinweise zu den einzelnen Tieren sind auf Augenhöhe der
Kinder angebracht und in deutscher und niederländischer Sprache.
 Seit April 2007 hat das Spielparadies Yucatán seine Tore geöffnet.  Ein
riesiger Tempel, schwebende Baumhäuser in luftiger Höhe, Lagunen und
ein mächtiges Schiffswrack laden zum Spielen und Entdecken ein. In der
fast 6.000 Quadratmeter großen überdachten Rekonstruktion der Welt der
Maya können kleine Abenteurer jeder Altersstufe der fast vergessenen
Maya Kultur auf die Spur kommen. Yucatán als komplette
Indoor-Attraktion kann zu allen Jahreszeiten und bei jeder Witterung
besucht werden. Jetzt jeden Sonntag ab 15 Uhr erzählt ein „Bewohner“
von Yucatán Wissenswertes über die Kultur und Welt der Maya. Ihm zur
Seite steht dabei der kunstvoll mit Hieroglyphen und dem Zahlensystem
der Mayas verzierte „AmeriKar“. Ein Holzwagen, in dem es viele
Überraschungen wie Tiergeweihe, Skelette oder Schlangenhäute zu
entdecken gibt.
Pressekontakt:
DEDERICHS REINECKE & PARTNER, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit, Schulterblatt 58, 20357 Hamburg,
Ansprechpartnerin: Julienne Heiss, Tel.: 040 20 91 98 220, Fax: 040 20 91 98 299, E-Mail: julienne[.]heiss[at]dr-p[.]de
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