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Zootiertransport nach Nowosibirsk |
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Wie zu groß geratene heimische Hasen sehen die langbeinigen Pampahasen oder auch Maras aus. Kommen Sie doch aus Südamerika und sind für steppenähnliche Gebiete bestens angepasst.
Jeweils drei Weibchen und drei Männchen traten nun die lange Reise vom Zoo Hannover nach Nowosibirsk am Ob an. Die besondere Herausforderung dieses Tiertransportes lag in den aufwendigen Transportvorbereitungen. So mussten die Tiertransportboxen besonders stabil, das bedeutet mit dreilagigen Wänden ausgestattet sein. Die fleißigen Nager hätten sonst ihre Transportbox in wenigen Stunden derart angeknabbert, dass ein Fluchtversuch nicht ausgeschlossen gewesen wäre. Multiplex-Holzwände, Draht und Massivholz bildeten, boten beim Tiertransport der Maras größtmögliche Sicherheit und Komfort.
Drei Tiertransportkisten mit jeweils zwei getrennten Abteilungen,
mussten extra angefertigt werden. Einzelabteile, fast wie mit der
transsibirischen Eisenbahn.
Alle Passagiere sind knapp ein Jahr alt und wurden im luftgefederten und
klimatisierten Spezialfahrzeug in Hannover abgeholt und zum Flugplatz
Hahn gebracht. Ein Veterinär überprüfte vor Ort noch einmal alle Papiere
auf ihre Vollständigkeit und dann ging es auch schon in den Flieger ins
ferne Sibirien. Letzte Checks vor dem Start führten zwar zu einer
kleinen Verzögerung aber nun hoppeln die südamerikanischen Nager in der
angelegten Steppe des weitläufigen Zoos von Nowosibirsk.
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