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Die Wiederansiedelung des Spitzmaulnashorns |
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Spitzmaulnashörner sind nach Elefanten und Breitmaulnashörnern die drittgrößten Landtiere der Erde. In Afrika lebten im Jahre 1970 noch ungefähr 65.000 Spitzmaulnashörner. Nachdem 1995 der Bestand durch zunehmende Wilderei bis auf 2.500 Tiere gesunken war, ging man sogar zeitweise dazu über, einige Spitzmaulnashörner rund um die Uhr von bewaffneten Wildhütern bewachen zu lassen.
Heute gibt es wilde Bestände leider nur noch in Kenia, Tansania, Simbabwe, Namibia und Kamerun. Wieder eingeführt wurde das Spitzmaulnashorn in Südafrika, Malawi, Swasiland und Ruanda, nachdem es dort bereits ausgerottet worden war. Bei der letzen Zählung im Jahr 2001 konnten wieder 3.500 Spitzmaulnashörner gezählt werden. Diese leichte Bestandserholung ist vor allem auf das Engagement einzelner Gruppen, Institutionen und Firmen, sowie auf die Wiedereinführung des Nashorns in südafrikanischen Nationalparks zurückzuführen.
Der Frankfurter Zoo hat dabei eine ganz besondere Beziehung zum Spitzmaulnashorn. Schließlich wurde 1956 das erste „europäische“ Jungtier in Frankfurt am Main geboren. Im Rahmen der Wiederansiedelungsprogramme der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt erhielten wir den Auftrag, die Spitzmaulnashornkuh „Hama“ sicher in Ihre ursprüngliche Heimat Südafrika zu fliegen. Für uns eine große Freude und Ehre, auf diese Weise am Arten- und Umweltschutz teilnehmen zu dürfen.
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